Musik als Therapie

„Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ Viktor Hugo

„Musiktherapie ist der gezielte Einsatz von Musik im Rahmen der therapeutischen Beziehung zur Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit.“[1]

Das Besondere an der Musiktherapie ist der Aspekt, dass die Auseinandersetzung non-verbal geschieht. Es gibt aktive und rezeptive Musiktherapie, wobei der Musiktherapeut bei aktiver Musiktherapie mit dem Klienten zusammen musiziert oder singt und es darf auch Bewegung und Tanz dabei entstehen. Rezeptive Musiktherapie bedeutet hingegen der gespielten Musik (live oder vom Tonträger) aktiv zuzuhören.

Die Therapie kann im Gruppen oder im Einzelsetting und je nach Bedarf überall stattfinden: Zuhause, im Krankenzimmer, am Pflegebett, im Wohnzimmer, auf Wohnbereichen oder draußen im Grünen.

zum weiterlesen: Broschüre Musiktherapeutische Gesellschaft

[1] „Thesen zur Musiktherapie“ Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Musiktherapie in Deutschland, 1998


Es gibt viele unterschiedliche musiktherapeutische Schulen von Anthroposophischer Musiktherapie über Neurologische Musiktherapie bis hin zu schöpferischer Musiktherapie (nach Nordoff-Robbins). Musiktherapie ist der Sammelbegriff aller musiktherapeutischer Ausprägungen.