Musik(Therapien) bei Demenz und in Pflege-und Seniorenheimen

„Musiktherapie hat einen positiven Einfluß auf Demenz-Patienten. (…)  „Das ist eine Sprache ohne Worte.“ Denn die Melodien alter Lieder blieben präsent, selbst wenn der Text bereits bröckelt – egal, wie ausgeprägt die Demenz ist.“[1]

„So werden etwa Agitationen gemindert und die Interaktionsfähigkeit wird gebessert.“[1] Und Studien belegen auch, „dass sich non-verbale Kommunikationsfähigkeit, Wohlbefinden und emotionaler Ausdruck der demenzkranken Menschen während einer Musiktherapie signifikant verbessern. (…)Wenn die Sprachfähigkeit nachlässt, gewinnen non-verbale Kommunikationsformen zunehmend an Bedeutung und ermöglichen insbesondere auch die Äußerung von Emotionen.“ [2]

Musikangebote im Pflegeheim können unterschiedlich sein: In der Gruppe beispielsweise als Liederrunden oder offenes musikalisches Angebot oder speziell ausgerichtete Therapien auf Demente oder Bewohner mit Depression.

Es besteht die Möglichkeit Kooperationen mit beispielsweise KITAs einzugehen, deren Kinder zum gemeinsamen Singen auf Besuch kommen. Häufig hinterlassen sie die Bewohner mit leuchtenden Augen und schönen Erinnerungen.

[1] Ärzte Zeitung (2005): Musiktherapie macht Patienten mit Demenz agiler. Schwelm. Springer Medizin Verlag GmbH online unter http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/article/337003/musiktherapie-macht-patienten-demenz-agiler.html (28.11.2016)

[2] Schall, A. (2013): Demenz: Musik hilft, wenn die Worte fehlen. Frankfurt. online unter http://www.muk.uni-frankfurt.de/47750439/209http://www.muk.uni-frankfurt.de/47750439/209 (28.11.2016)