„Wo die Sprache aufhört, fängt Musik an“

E.T.A. Hoffmann

MusiKann vieles bewirken!

…und (beinahe) jede/r ist musikalisch, auch wenn sie es (vorher) häufig kaum glauben können. Eigentlich kann jeder / jede Person etwas mit Musik verbinden. MusiKann jeder!

Musik als Therapie

„Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ Viktor Hugo

„Musiktherapie ist der gezielte Einsatz von Musik im Rahmen der therapeutischen Beziehung zur Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit.“[1]

Das Besondere an der Musiktherapie ist der Aspekt, dass die Auseinandersetzung non-verbal geschieht. Es gibt aktive und rezeptive Musiktherapie, wobei der Musiktherapeut bei aktiver Musiktherapie mit dem Klienten zusammen musiziert oder singt und es darf auch Bewegung und Tanz dabei entstehen. Rezeptive Musiktherapie bedeutet hingegen der gespielten Musik (live oder vom Tonträger) aktiv zuzuhören.

Die Therapie kann im Gruppen oder im Einzelsetting und je nach Bedarf überall stattfinden: Zuhause, im Krankenzimmer, am Pflegebett, im Wohnzimmer, auf Wohnbereichen oder draußen im Grünen.

zum weiterlesen: Broschüre Musiktherapeutische Gesellschaft

[1] „Thesen zur Musiktherapie“ Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Musiktherapie in Deutschland, 1998


Es gibt viele unterschiedliche musiktherapeutische Schulen von Anthroposophischer Musiktherapie über Neurologische Musiktherapie bis hin zu schöpferischer Musiktherapie (nach Nordoff-Robbins). Musiktherapie ist der Sammelbegriff aller musiktherapeutischer Ausprägungen.

Über mich

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Mein Name ist Friederike Frenzel, ich bin Musiktherapeutin/-pädagogin und lebe in Darmstadt. Schon als Kind liebte ich Gesang und Musik und meine Eltern und meine Oma, von der ich viele der alten Volkslieder lernte, mussten mein Kinderliederbuch andauernd von vorne bis hinten mit mir durchsingen. Die Liebe zur Musik blieb und nach dem Abitur jobbte ich in einem Pflegeheim und begann dort intuitiv für und mit den Senioren zu singen. Ein Einschlaflied oder Wiegenlied zum ins Bett bringen, ein heiteres Wanderlied zum Spazieren gehen oder auch etwas Fröhliches zum Essen anreichen.

Dabei machte ich die Erfahrung, dass Musik Wundervolles bewirken kann und die Menschen öffnet und entspannt. Plötzlich war vieles leichter für die Senioren, der Schritt nach vorn, das Essen oder das Zubettgehen.

Seit 2012 bin ich, nach einem abgeschlossenen Musiktherapiestudium in den Niederlanden (Hogeschool van Arnhem en Nijmegen), als Musiktherapeutin in verschiedenen Bereichen beschäftigt:

Neben verschiedenen Tätigkeiten als Musiktherapeutin im Pflege- und Demenzbereich, in der Palliativmedizin und musikalischer Arbeit mit Kindern, absolvierte ich den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung“ am Center for World Music an der Universität Hildesheim. Dabei spezialisierte ich mich auf die musikalische Arbeit mit älteren Menschen mit Migrationshintergrund (und Demenz).

Ich bin Mitglied der DMtG (Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft – Anwärterin auf das Zertifikat der DMtG) und ehremamtlich engagiert im Almuth Netzwerk (Netzwerk für Musiktherapie bei Senioren).

 

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Angebote

Stimmtopf – Lieder von & für alle

Eine Singrunde für alle, die gerne singen: jung & alt, bunt und offen: Jede/r ist willkommen! Bringt eure Lieblingslieder & Instrumente mit und stimmt ein. Wir treffen uns einmal im Monat zum gemeinsamen Singen im Zucker, Liebfrauenstraße 66, Darmstadt. Stimmtopf Flyer

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Musikalische Entspannungsangebote

Entspannnung ist in unserer schnellen Welt ein wichtiges Thema geworden. Mit Musik lässt sich besonders gut entspannen, da sie uns hilft unsere Aufmerksamkeit auf unser Innerstes zu fokusieren, außerdem schafft Musik eine wundervolle Atmosphäre, in der sich Entspannung gut entwickeln kann. (mehr …)

Musik mit Kindern

Musik macht Kindern Freude! Sie spielen intuitiv und meist mit viel Energie. Sie müssen nicht still sitzen, sondern lernen spielerisch soziale Umgangsformen und nebenbei auch ein paar musikalische Grundkenntnisse. Mit Kindern kann man wunderbar singen, Instrumente entdecken, Fingerspiele üben, tanzen und die Welt musikalische neu entdecken. Von den ganz Kleinen bis hin zu älteren Kindern gibt es tolle Angebote.

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Heimat durch Musik – Empowerment für geflüchtete junge Frauen

Gemeinsam mit einer Kooperation des Jazzinstitut Darmstadt, Ubuntu e.V. und gemeinnützige Heartbeat Edutainment UG und weiteren Musikern, Pädagoginnen und Therapeutinnen aus Darmstadt verfolgen wir das Projekt: Heimat durch Musik.

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Mehrchenhaus

ab August 2017 übernehme ich gemeinsam mit meiner Kollegin Nadja das Familienzentrum Mehrchenhaus in Darmstadt Arheilgen. Dort gibt es Babykurse (DELFI) und auch Musikkurse für Kinder, Erwachsene und offenes Singen.

(mehr …)

Musik auf der Palliativstation und im Hospiz

„Musiktherapie ist eine effektive Maßnahme (…) zur Förderung von Entspannung und Wohlbefinden von unheilbar erkrankten Menschen in der palliativmedizinischen Versorgung“[1]

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Musik(Therapien) bei Demenz und in Pflege-und Seniorenheimen

„Musiktherapie hat einen positiven Einfluß auf Demenz-Patienten. (…)  „Das ist eine Sprache ohne Worte.“ Denn die Melodien alter Lieder blieben präsent, selbst wenn der Text bereits bröckelt – egal, wie ausgeprägt die Demenz ist.“[1]

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Musikunterricht für „Unmusikalische“

Kein Mensch ist unmusikalisch! Auch, wenn es etliche gerne von sich behaupten. Beim Lernen eines Instruments kann man seine Musikalität entdecken und viel Freude am Spiel entwickeln. Dabei geht es nicht unbedingt darum perfekt nach Noten spielen zu können, sondern mit Spaß und Lust das Instrument zu entdecken. Weitere Informationen

Neuigkeiten

Stimmtopf: Singrunde im Zucker (Liebfrauenstraße 66, Darmstadt)

Stimmtopf Flyer

nächste Termine:

neue Uhrzeit!!!

18.06.17 15.30 – 17.30 Uhr

 

Kinderkurse im Mehrchenhaus, Messelerstraße 92, Darmstadt (Arheilgen)

Donnerstags 17.15 – 18.05 Uhr (3-6 Jahre)

Montags 16.15 – 17.45 Uhr (1,5 – 3 Jahre)

viele neue Kurse im Familienzentrum Mehrchenhaus ab August 2017

 

Eltern/Kind-Kurse im AMANUSA Darmstadt

wieder neue Kurse ab August 2017

Dienstags 16.00 – 16.45 Uhr (1,5 – 3 Jahre)

Kosten

Leider wird Musiktherapie in Deutschland, im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern (z.B. Österreich, Niederlande) normalerweise nicht von den Krankenkassen übernommen. Allerdings ist Musiktherapie bei einigen Kassen als Teil anthroposophischer-medizinischer Behandlung abzurechnen. Dabei muss ein Arzt eine ärztliche Verordnung ausstellen, in der steht, dass Musiktherapie notwendig ist. Dann muss ich als Musiktherapeutin einen Kostenvoranschlag erstellen und eine kurze Beschreibung anfügen, warum die musiktherapeutische Maßnahme sinnvoll ist. Dann wird die Musiktherapie von einigen Kassen übernommen. Auch stehen die Leistungen nach §55 SGB IX (Leistungen zur Teilhabe an der Gemeinschaft) beispielsweise Bewohnern von Pflegeeinrichtungen oder Menschen mit Behinderung zu. Weitere Informationen

Kosten zu den Angeboten:

Musik in Pflegeeinrichtungen
Offene, große Gruppenstunden mit Gesang und Instrumenten (Dauer 45-60 Minuten) plus Vor- und Nachbereitung und Dokumentationszeit (30-45 Minuten): ca. 90-120 Euro

Kleine, geschlossene Gruppen (Dauer 30-45 Minuten) plus Vor- und Nachbereitung und Dokumentationszeit (15-30 Minuten): ca. 60-90 Euro

Individualangebote (30-60 Minuten): ca. 30-60 Euro

Musik zu Hause
Gerne komme ich in palliativen Situationen oder bei Demenzbetreuung (weiteres gerne auf Anfrage) bei Ihnen Zuhause vorbei (60 Minuten): ca. 60 Euro

Musikunterricht für „Unmusikalische“
(30 Minuten): 30 Euro

Weihnachtliches Singen
(45 – 80 Minuten): Je nach Länge ca. 250-400€

Kontakt

Referenzen

Das Singen der alten Lieder macht mir immer eine riesige Freude, wenn wir gemeinsam zusammen sitzen und uns der alten Zeiten erinnern. Am liebsten singe ich das Lied „an der Nordseeküste…“, denn ich habe lange an der Nordsee gelebt und mein Mann war bei der Marine. Dieses Lied erinnert mich an unsere frühere Zeit.

Christl S. , Bewohnerin im PueD Dortmund

Durch die Musik gelang es Friederike Kontakt zu den Bewohnern herzustellen, auch wenn diese nicht mehr fähig waren zu sprechen oder sich anderweitig auszudrücken. Durch gemeinsames Singen, aber auch in vielen Einzelkontakten oder Projekten wie Besuche von Kitas oder Jugendlichen profitierten unsere Bewohner von Friederikes Arbeit.

Nora Jürgens, Assistenz der Geschäftsleitung – fünf Wände Wohnkonzepte nach Maß